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Döttingen: Surbbrücke

Die Sanierung der denkmalgeschützte Surbbrücke an der Usserdorfstrasse hat das Ziel die Tragfähigkeit und die Verkehrssicherheit für die angestrebte Restnutzungsdauer zu gewährleisten. Umfassende Natursteinarbeiten und die komplette Erneuerung des Oberbaus des Strassenkörpers sowie der Rückbau der Sprengschächte der Arma Suisse werden ausgeführt.

Dem geplanten Projekt gehen bereits drei kurz zuvor ausgeführte voraus. 2016/17 wurde ein Regenbecken oberhalb der Brücke erstellt; 2017/18 wurde im Zuge der Renaturierung der Surb zugleich sämtliche an der Brücke befestigten Werkleitungen abgebrochen und ca. 30 m unterhalb der Brücke unter die Surb verlegt.

Das zirka 30 m lange Bauwerk aus dem Jahr 1827 besteht aus zwei grossen Natursteingewölben über die Surb; mit Lichtweiten von jeweils 6.15 m. Die Form der Bögen entspricht einer halben Ellipse (Korbbogen). Die Scheitelhöhe beträgt ab Ober­kante Sohle 3.05 m, die Gewölbebreite 6.15 m, die Dicke der Gewölbe im Scheitel 65 cm und nimmt in Richtung Kämpfer auf 80 - 90 cm zu. In die Widerlager der Brücke sind beidseits des Flusses zwei geräumige Durchlässe integriert; sie bildeten den Wassereinlass des Mühlewehrs der ehemaligen äusseren Mühle und den Auslass für den Mühlebach, welcher die mittlere und die untere Mühle versorgte. Als Abschluss der Stirnmauern sind plattenartige Gesimssteine verlegt, die zirka 10 cm über das Mauerwerk auskragen, darauf liegen massive Brüstungssteine mit 70 - 90 cm Höhe und 30 cm Breite.

BauherrschaftEinwohnergemeinde Döttingen
ZeitraumFrühjahr bis Herbst 2019
Erbrachte LeistungenProjektierung und Bauleitung